Erlebnispädagogischer Tag der Klasse 6a

Kurz nach den Ferien ging es für die Klasse 6a nochmal zurück in den Urlaub – unter diesem Überthema durften sie an einem erlebnispädagogischen Tag teilnehmen. Ziel des Tages war, sich untereinander besser kennenzulernen, an den Teamfähigkeiten zu arbeiten und miteinander Spaß zu haben.

Los ging es mit dem Bewegungsspiel "Kotzendes Känguru". Hier gab es bestimmte Begriffe, wie zum Beispiel ein kotzendes Känguru, zu denen man immer dann, wenn sie genannt wurden, festgelegte Bewegungen machen musste. So waren wir schnell aufgewärmt und konnten im nächsten Spiel "Ich packe meinen Koffer" die letzten Vorbereitungen für unseren Urlaub treffen.

Gut gelaunt starteten wir mit dem Flugzeug in den Urlaub. Doch unglücklicherweise gab es Turbulenzen und das Flugzeug stürzte mitten über dem Meer ab. Wir hatten jedoch Glück im Unglück: wir konnten uns alle wohlbehalten auf eine Insel retten. Jetzt stellte sich nur die Frage, wie wir ohne Flugzeug wieder von der Insel wegkommen sollten... Da fiel uns auf, dass im Meer einige Gegenstände verteilt herumschwammen. Um sie einsammeln zu können, bekamen wir Rescue pads zur Verfügung gestellt, die auf dem Meer schwimmen und auf die wir daher stehen konnten. Allerdings musste man die rescue pads immer festhalten (sonst wurden sie vom Meer weggetrieben und waren verloren) und wir bekamen als Auflage, dass wir nicht mehr reden durften, sobald jemand die Insel verlassen hatte, und dass wir immer eine Verbindung zur Insel haben mussten, um nicht vom Meer weggespült zu werden.
So schafften wir es gleich im 1. Versuch, alle Gegenstände aus dem Meer einzusammeln, darunter ein Satellitentelefon sowie die SIM für das Satellitentelefon.
Allerdings dauerte unser 1. Versuch doch noch recht lange und wir waren uns einig, dass wir das Ganze besser hinkriegen könnten. Darum überlegten wir uns Strategien, wie wir die Rettungsaktion beim nächsten Mal besser organisieren könnten. Wir einigten uns unter anderem auf Signale wie Händeklatschen als Zeichen dafür, dass ab sofort niemand mehr sprechen darf und wir machten aus, dass wirklich jeder etwas tun muss, damit wir schneller zum Ziel kommen konnten.
Unsere Strategien setzten wir dann im 2. Versuch um und waren dieses Mal viel schneller als beim ersten Mal, ganz einfach nur deshalb, weil wir deutlich besser als ein Team zusammengearbeitet haben.

Im Anschluss mussten wir noch andere Aufgaben bewältigen, um endlich wieder in die Zivilisation zurückzukommen. So versperrte uns zum Beispiel ein hoher Elektrozaun den Weg – das war aber kein Problem für uns, manche von uns konnten einfach darüber springen und die anderen wurden von den "Großen" einfach über den Zaun gehoben. Am Ende konnten wir alle zusammen unser wohlverdientes Eis genießen – der Urlaub konnte beginnen J